Bundestagswahl 2025: Was braucht das Gesundheitssystem von morgen?
Shownotes
In Deutschland steht der ambulante Gesundheitssektor vor zahlreichen Herausforderungen. Die Frage, wie unser Praxenland erhalten bleibt, ist von zentraler Bedeutung. Einerseits müssen Termingarantien eingehalten werden, andererseits sind Patientinnen und Patienten auch verpflichtet, ihre Termine wahrzunehmen. Gesundheitsversorgung ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, die nicht nur die Praxen betrifft, sondern uns alle. Dr. med. Peter Heinz, niedergelassener Facharzt für Augenheilkunde und erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), spricht mit Moderator Martin Eulitz über die finanziellen Herausforderungen, die Wirtschaftlichkeitsprüfung und die Digitalisierung im ambulanten Sektor.
Ein wesentlicher Aspekt ist außerdem die Regulierung von iMVZ (investorengetragene Medizinische Versorgungszentren). Diese spielen eine wichtige Rolle in der Diskussion um die Zukunft des ambulanten Gesundheitswesens und die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung. Das Gespräch zeigt, dass es keinen einfachen Lösungsweg gibt, sondern dass die Zukunft des ambulanten Gesundheitssystems von vielen Faktoren abhängt und kontinuierliche sowie zeitnahe Anpassungen erfordert beispielsweise über ein Praxisförderungs- oder Praxisstabilisierungsgesetz.
Links:
Mehr Informationen zur bundesweiten Kampagne Praxenland: https://www.kbv.de/html/1150_73709.php
Zur Homepage: https://www.praxenland.de/
Mehr Infos über MVZ in Investorenhand und was die KV Bayerns von der Politik fordert: https://www.kvb.de/ueber-uns/gesundheitspolitisches-engagement/spekulationsobjekt-gesundheit
Transkript anzeigen
00:00:00: Deutschland ist Praxenland. Wir sind es hier gewohnt zu einer Arztpraxis zu gehen.
00:00:04: Eine Facharztpraxis zu haben, die uns betreut. Hausärztinnen und Hausärzte, die uns begleiten.
00:00:09: Ein Ort, wo man uns kennt. In der Nähe. Nicht irgendeine Praxis. Meine, deine, unsere Praxis.
00:00:16: Das ist wichtig. Und es ist bedroht. Wenn wir nicht widersprechen, ist unser Praxenland bald vielleicht nur noch eine Erinnerung.
00:00:25: Deutschland muss Praxenland bleiben. Mehr unter praxenland.de
00:00:31: Willkommen in der Gesundheitsarena, dem Podcast der KV Bayerns.
00:00:37: Bei uns dreht sich alles um die ambulante medizinische Versorgung der Menschen im Freistaat und wie wir sie verbessern können.
00:00:46: Das war heute ein ungewöhnlicher Start in unsere Gesundheitsarena, denn wir haben einen kurzen Spot gehört, der zur Kampagne Praxenland gehört.
00:00:55: Diese Kampagne haben die Kassenärztlichen Vereinigungen im Februar gestartet, um vor der Bundestagswahl noch darauf hinzuweisen, wie wichtig der Erhalt der Praxen in Deutschland ist.
00:01:06: Und das ist genau auch das Thema, über das wir heute in dieser Folge sprechen wollen.
00:01:10: Und ich habe mir als Gast dazu jemanden eingeladen, der die Gesundheitspolitik schon seit vielen Jahren genau beobachtet, der auch mittendrin im Geschehen ist, als erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns
00:01:22: und zusätzlich als langjährig tätige Augenärzt. Herzlich willkommen, Herr Dr. Peter Heinz.
00:01:27: Grüß Gott, Herr Eulitz.
00:01:29: Was sagen Sie denn zu der Kampagne Praxenland, Herr Dr. Heinz?
00:01:33: Sie ist schon längst überfällig, da ja die Praxen gefühlt in der politischen Diskussion auf Bundesebene nur eine marginale Rolle zu spielen scheinen.
00:01:45: Ich würde aber gerne zum Einstieg damit die Hörerinnen auch ein Bild von ihnen bekommen, ihnen zwei Fragen noch stellen, allgemeiner Natur zu ihnen als Person.
00:01:55: Wenn sie für einen Tag in einem anderen Beruf arbeiten könnten, welcher wäre das?
00:02:00: Das ist schwierig, weil ich wollte immer schon Augenarzt werden. Also eigentlich kann ich mir nichts Tolleres vorstellen als Augenarzt zu sein.
00:02:06: Aber wenn man sich so überlegt, mich würde Astronaut reizen und zwar wirklich mal um sich die Erde von außen anzuschauen und ob dann diese Probleme, scheinbaren Probleme, die wir haben, wirklich noch so wichtig sind,
00:02:21: wenn man sich mal unsere schöne Erde von außen anschaut und denkt, Mensch, das müssen wir doch bewahren und behalten.
00:02:28: Und ich glaube, das würde mich wirklich reizen.
00:02:30: Vielleicht kommt es noch in einigen Jahren, dass jeder ins Weltall fliegen kann.
00:02:34: Wenn man sich das leisten kann.
00:02:36: Und die zweite Frage für Sie. Sie können für ein Abendessen drei Personen einladen, egal ob Leben oder historische Persönlichkeiten wehen, würden sie auswählen?
00:02:45: Ja, man hat natürlich eine ganz breite Auswahl, die man da treffen kann. Ich würde Ludwig Erhard auswählen, der als Vater unserer sozialen Marktwirtschaft fungiert hat,
00:02:57: der allen bekannt ist und würde ihn mal gerne fragen, wo, an welchem Bereich ist Deutschland falsch abgebogen und hat sich von einem Sozialstaat, der ja wirklich erstrebenswert ist, zu einem Sozialhilfestaat,
00:03:11: hat Sigmar Gabriel vor kurzem ausgedrückt, mit einem überbordenden Wohlfahrtsgedanken verabschiedet.
00:03:18: Und dieser Sozialhilfestaat ist nicht finanzierbar. Es ist nicht mehr durchfüllbar.
00:03:24: Und da würde ich mit ihm gerne diskutieren, wie man sowas eventuell zurückdrängen kann.
00:03:29: Wieder sozial bleiben, aber trotzdem dieses Ausufere wieder zurückzuführen.
00:03:36: Eigenverantwortung, Eigenbeteiligung.
00:03:39: Weil wir sehen ja, dass in einem solchen Wohlfahrtsstaat die Bürgerinnen und Bürger nicht unbedingt zufriedener sind, als in Ländern, in denen man mehr leisten muss.
00:03:49: Also ich denke, das müsste man mal überlegen. Das würde mich interessieren.
00:03:52: Dann würde ich natürlich aus meiner eigenen Vita so ein bisschen, hätte ich gern Franz Josef Strauß dabei.
00:03:59: Und zwar deswegen, weil er doch auch am Aufbau der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich beteiligt war, auch ein Macher ist.
00:04:07: Trotzdem, viele Dinge, die ich aus kontrovers auch mal dargelegt hatte, schon einige Parteien, die mich damals noch an die Republikaner erfolgreich abgearbeitet hat
00:04:20: und was er zur Entwicklung der AfD und anderen extremen Rändern hier sagen würde, ob er ein Rezept hat, wie man dagegen wirklich vorgehen könnte.
00:04:32: Und die dritte Persönlichkeit ist jetzt vielleicht insgesamt nicht so bekannt, es wäre meine Frau,
00:04:37: weil es gilt auch hier wirklich, dieses Geflügelwort von der besseren Hälfte, und meine Frau ist meine bessere Hälfte.
00:04:45: Ich würde sie gerne in diesen Diskussionsprozess mit einbeziehen und im Nachgang mit ihr dann auch diskutieren, was uns die beiden Persönlichkeiten so geraten haben,
00:04:54: weil meine Frau mich oft erdet, wenn ich in irgendwelchen fantasievollen Gedankenwelten umherschweife und meine Frau mich dann auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
00:05:03: Das wäre so, könnte ich mir eine interessante Gemeinschaft zum Abendessen vorstellen.
00:05:08: Das klingt auch wunderbar und ich glaube, wir haben jetzt wirklich ein gutes Bild schon gewonnen, was Ihre Vorstellungen sind.
00:05:13: Dennoch, die Frage ganz konkret in zehn Tagen ist die Bundestagswahl, haben Sie sich denn schon entschieden?
00:05:19: Ja, auf jeden Fall.
00:05:20: Und welche Rolle spielt bei Ihrer Entscheidung die Gesundheitspolitik?
00:05:24: Natürlich als Vertreter der Ärzteschaft eine nicht untergeordnete Rolle, aber auch nicht die wichtigste Rolle.
00:05:32: Die Gesundheitspolitik ist wichtig für unsere Bevölkerung, weil eine gute, funktionierende Gesundheitsversorgung
00:05:40: natürlich auch eine gewisse gesamtgesellschaftliche Stabilität garantiert.
00:05:44: Aber diese Gesundheitsversorgung kann auch nur funktionieren, wenn die Umgebungsbedingungen,
00:05:49: wirtschaftliche Entwicklungen, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen passen.
00:05:53: Und da ist die Gesundheitspolitik schon weit oben anzusetzen.
00:05:57: Aber Deutschland ist derzeit dabei, die Wirtschaft gegen die Wand zu fahren,
00:06:02: dass natürlich auch wirtschaftliche Interessen aktuell extrem wichtig sind,
00:06:06: weil wenn kein Geld da ist, kann ich auch keine Gesundheitsversorgung garantieren.
00:06:10: Wir haben unseren Politikreferenten Benjamin Laub mal gebeten,
00:06:13: durch die Wahlprogramme der Parteien anzuschauen und haben ihn gefragt,
00:06:17: welche Rolle spielen denn die niedergelassenen Ärzt und Psychotherapeuten eigentlich in den Wahlprogrammen der Parteien?
00:06:24: Die Interessen der niedergelassenen Hauswache und Psychotherapeuten werden in den Wahlprogrammen in Teilen beachtet.
00:06:32: Da muss man ein bisschen zwischen positiven und negativen Ausgregungen vielleicht unterscheiden.
00:06:38: Also die Maßnahmen beispielsweise Stärkung, Hausärzte, Kinderärzte.
00:06:42: Das klingt für uns jetzt natürlich erst mal gut.
00:06:45: Da muss man aber dann entscheiden, was kommt in den Praxen an,
00:06:47: beziehungsweise wie gestaltet Politik sowas dann auch aus.
00:06:51: Was jetzt zum Beispiel so schlagworte wie Termingarantien für die Bürgerinnen und Bürger angeht,
00:06:58: das ist ja immer so ein politisches Wählerversprechen.
00:07:01: Das wird auch dann meist eigentlich unzureichend von der Politik eingelöst,
00:07:05: weil die natürlich für die Probleme, die wir gerade im ambulanten Bereich haben
00:07:09: und auch für die Wartezeitprobleme in Teilen natürlich ja auch nicht immer die Lösungen parat haben.
00:07:15: Was die Krankenhäuser angeht, der kommt natürlich vor der stationäre Bereich
00:07:19: und das ist ja auch berechtigterweise, dass der auch in den Wählerprogrammen behandelt wird.
00:07:25: Aber dass der jetzt so überfokussiert wird, das lese ich jetzt da eigentlich nirgends raus.
00:07:30: Setzen die Parteien die richtigen Akzente in ihren Wahlprogrammen, Herr Dr. Heinz?
00:07:34: Naja, es ist natürlich immer ideologisch geprägt.
00:07:37: Was man bei der Politik immer wieder feststellt, ist, dass durchaus die Probleme richtig erkannt werden,
00:07:46: aber die Lösungsüberlegungen oder Lösungsvorschläge, die dann erarbeitet werden,
00:07:51: ja oftmals an der Realität vorbeiführen.
00:07:54: Und das erleben wir schon seit vielen Jahrzehnten, weil man einfach auch nicht bereit ist
00:08:01: und da kann man jede politische Partei nehmen, da geben die sich alle nix.
00:08:06: Ich muss irgendwann mich mal ehrlich machen und muss der Bevölkerung sagen,
00:08:13: was kann ich für ein begrenztes Geld erwarten?
00:08:18: Ich kann nicht permanent dieses ungezügelte Leistungsversprechen vor mir hertragen.
00:08:24: Jeder Patient, jede Patientin bekommt zu jedem Zeitpunkt alles die bestmögliche medizinische Versorgung
00:08:32: und dann aber nicht die nötigen Mittel dafür zur Verfügung zu stellen.
00:08:36: Und dann immer nur auf die zu schimpfen, die das durchführen sollen,
00:08:41: da beißt sich die Katze in den Schwanz, es funktioniert nicht.
00:08:45: Und das vermisse ich in den ganzen Parteiprogrammen.
00:08:48: Jetzt muss man aber aus Sicht eines Versicherten auch sagen,
00:08:51: man zahlt ja auch sehr ordentlich ein hier in die gesetzliche Krankenversicherung
00:08:54: und da möchte man natürlich auch Leistungen dafür.
00:08:57: Das ist völlig nachvollziehbar, wobei natürlich wie bei vielen Versicherungen es ja eigentlich so ist,
00:09:02: wir haben ja hier eine Solidarversicherung.
00:09:05: Ich zahle ein, damit in dem Falle des Falles, wo ich es wirklich brauche, diese Versicherung greift,
00:09:12: aber nicht, dass ich sage, na ja, ich habe doch jetzt kräftig einbezahlt, jetzt will ich auch mal was zurück haben.
00:09:17: So hat man teilweise das Gefühl, so ist die Mentalität von vielen, die wurde ja auch über Jahrzehnte so langsam herangezogen,
00:09:25: dass ich einfach einen Anspruch auf alles Mögliche habe.
00:09:28: Und das ist derzeit die Problematik, dass das heutzutage nicht mehr funktioniert.
00:09:33: Ich muss wirklich schauen, wie kann ich mit den Ressourcen, die unser Systems bereits stellt,
00:09:39: sowohl finanziell als auch personell, seitens der Ärzteschaft, der Psyrietharapäutenschaft,
00:09:43: seitens unserer medizinischen Fachangestellten,
00:09:46: unseres, unser ganzen Hilfsberufe, die da sind.
00:09:50: Wie kann ich damit dieses Versprechen möglichst gut erfüllen?
00:09:54: Oder wo muss ich auch sagen, nee, dieses ungezügelte Versprechen kann nicht funktionieren.
00:10:00: Wir müssen schauen, wo ist jeder bereit Eigenverantwortung,
00:10:05: vielleicht auch Eigenbeteiligung zu tragen, damit das System weiter funktionieren kann.
00:10:13: Eigenverantwortung fängt ja schon damit an, zum Beispiel Termine rechtzeitig abzusagen, wenn ich sie nicht wahrnehmen kann.
00:10:19: Das findet ja nicht statt.
00:10:20: Da ist die Frage, ist das ein echtes Problem in den Praxen?
00:10:23: Es ist ein echtes Problem, weil wir wirklich in den Praxen, auch gerade die fachärztlichen Praxen, so durchgetaktet sind,
00:10:30: weil die Behandlungstiefe, die Behandlungsintensität ja in den letzten Jahren viel stärker entwickelt hat,
00:10:39: wie das vor 20 Jahren noch der Fall war.
00:10:41: Wir machen ja gerade in Bayern extrem viel ambulant, was sonst stationär erfolgt.
00:10:45: Das bedeutet, gerade auch im Zeiten des Fachkräftemangels, ich muss das alles in der Praxis optimal planen.
00:10:52: Und wenn dann zwei, drei Patienten nicht erscheinen und mir die gesamte Planung durcheinander wirbeln,
00:10:59: ist es nicht befriedigend.
00:11:01: Auf der anderen Seite muss ich andere Patienten vertrösten.
00:11:04: Es gibt keine Termine, weil ja eigentlich mein Terminkalender voll ist.
00:11:07: Also da würde ich mich mehr wünschen, dass hier wirklich eine Eigenverantwortung greift
00:11:13: und der Patient seine Termine, die er nicht wahrnehmen kann, absagen muss.
00:11:18: Wenn das jetzt ein Grund vorliegt, Auto kaputt gegangen auf der Fahrt hin oder selber,
00:11:24: wenn irgendwas passiert, hat jeder Verständnis dafür, ein Termin in einer fachärztlichen Haus- setzenden
00:11:28: oder psychotherapäutischen Praxis zu haben.
00:11:30: Das ist nichts, was ich verramsche und was ich zur Not wegschmeiße.
00:11:34: Jetzt haben wir ja gerade auch von Benjamin Laub gehört, zu sagen die anderen Seite,
00:11:37: die Terminkarantie, die einige Parteien in den Wahlprogrammen stehen haben.
00:11:42: Ist das denn überhaupt realistisch, dass jeder Patient innerhalb von zwei Wochen
00:11:47: bei jedem Facharzt einen Termin bekommen kann?
00:11:50: Also das ist ja auch wieder so populistisch dargelegt.
00:11:53: Jeder Patient in Deutschland, der wirklich ein akutes medizinisches Problem hat,
00:11:59: bekommt in jeder Haus- fach- setzender psychotherapäutischen Praxis einen zeitnahen Termin
00:12:03: und zwar so schnell wie nirgends anders auf der Welt.
00:12:07: Und jetzt diese Terminkarantie zu fordern, dann kann ich auch die Forderung ins Gesetz schreiben.
00:12:13: In Deutschland muss an 365 Tagen im Jahr die Sonne scheinen, weil wir das so wollen.
00:12:17: Es wird genauso gut durchsetzbar sein wie diese Terminkarantie für die Patientinnen und Patienten.
00:12:21: Es wird nicht funktionieren.
00:12:23: Nicht so lange ich nicht sage, wir müssen auch mit diesen Zeitressourcen,
00:12:27: Terminressourcen verantwortungsvoll umgehen.
00:12:31: Es wird auch manchmal so der Eindruck erweckt, die Ärzte könnten da ja noch viel mehr leisten.
00:12:36: Man hat aber als Patient auch oft den Eindruck, die Wartezimmer sind voll, egal wohin man kommt.
00:12:41: Wie ist das mit dieser Diskrepanz zu verstehen?
00:12:44: Gibt es vielleicht auch Praxen, wo gar nichts los ist oder wie würden sie das einschätzen?
00:12:48: Also der Patient, der jetzt in der Praxis kommt, wo gar nichts los ist,
00:12:52: dass es wirklich ein Exot sein wird, die Praxen sind, gut gefüllt sind, voll.
00:12:57: Und vielleicht ist auch wirklich noch ein Potenzial da, um noch mehr zu arbeiten.
00:13:04: Aber unter Budgetbedingungen gerade im fachärztlichen Bereich ist das völlig unsinnig.
00:13:09: Das heißt, man hat die Neupatientenregelung ohne Not abgeschafft
00:13:13: und wundert sich jetzt, dass ich nicht genügend Termine für Neupatienten bekomme,
00:13:18: weil es für die Praxen wirtschaftlich unsinnig ist.
00:13:20: Ich muss um mehr Patienten versorgen zu können, muss ich meine Infrastruktur erweitern,
00:13:25: die Arbeitszeiten erweitern, das kostet mich alles Geld.
00:13:28: Und durch die Budgetierung kann ich aber meinen Umsatz nicht adäquat steigern,
00:13:33: dass sich diese Investition lohnt. Also mache ich sie nicht.
00:13:36: Sie haben die Neupatientenregelung jetzt mehrmals angesprochen.
00:13:39: Was ist denn die Neupatientenregelung gewesen?
00:13:42: Die Neupatientenregelung sah ja vor, dass ein Patient, der länger als zwei Jahre nicht in der Praxis war,
00:13:49: als ein Neupatient galt.
00:13:51: Und wenn ich diesen Patienten in der Praxis dann untersuche,
00:13:53: weil ich gebe ihm einen Termin, dann wird diese Leistung, die ich dort erbringe,
00:13:59: eben nicht im Budget, sondern sogar extra-budgetär zu der normalen Vergütung
00:14:04: des einheitlichen Bewertungsmaßstabes, des EBMs, vergütet.
00:14:09: Das heißt, ich kriege nicht am Schluss des Quartals für diesen Patient den großen Hobel,
00:14:14: der mir dann statt 100 Prozent erzielt hat.
00:14:17: Auszahlung nur 80 Prozent Auszahlung, teilweise einen Ticken mehr, teilweise einen Ticken weniger
00:14:22: beschert, sondern dieser Patient bekommt alle Leistungen, die ich an ihm erbringe von der
00:14:29: Krankenversicherung für mich voll vergütet. Und diese Regelung gab es kurzzeitig für einen
00:14:33: gewissen Zeitraum und dann ist er auch wieder abgeschafft worden aus finanziellen Gründen?
00:14:38: Ja, weil der Prof. Lauterbach anhand seiner eigenen Analysen festgestellt haben will,
00:14:44: dass sie keine Steuerungswirkung entfaltet hat. Aber jetzt, nachdem die Neupatientenregelung
00:14:49: abgeschafft ist, jetzt geht das Gejama viel stärker los als vorher und dafür hatten wir auch damals
00:14:55: gewarnt, dass das passieren wird und jetzt sind alle überrascht. Alle sind überrascht,
00:15:00: wir sind nicht überrascht, was in den Wahlprogrammen steht, denn das hat sich der Benjamin Laub
00:15:04: auch genau angeschaut und das hören wir jetzt. Es gibt natürlich immer die Evergreens,
00:15:09: die haben wir immer drin, das ist ein Eich von Jahr zu Jahr dieselben, Partei übergreifen,
00:15:13: würde ich sagen Digitalisierung ist immer drin, auch immer dieses nette Schlagwort oder
00:15:17: die Wohrdhülse, Büro-Tierabbau und Gesundheitswesen, das taucht eigentlich fast überall auf,
00:15:23: dann gibt es natürlich immer die parteitypischen Grenzen zwischen Bürgerversicherung, beispielsweise
00:15:28: SPD, aber auch die Grünen versus die Dualität von PKV und GKV. Also wo es tatsächlich jetzt
00:15:36: mehr bezogen auch auf den ambulanten Bereich weitestgehend Einigkeit gibt, das ist jetzt zumindest
00:15:41: bei den Ampelparteien, aber auch bei der Union ist die Stärkung der Kinderärzte und der Hausärzte
00:15:47: auch im Bereich der Psychotherapie, sieht man bei diesen Parteien Verbesserungsmöglichkeiten und
00:15:54: hat auch immer den Begriff der Kinder und Jugendlichen damit drin und das Thema Terminfindung
00:16:00: im ambulanten Bereich spielt auch fast überall eigentlich in den Wahlprogrammen eine Rolle.
00:16:04: Hausärzte, Kinderärzte, die Psychotherapeuten, gerade die, die sich um Kinder und Jugendliche
00:16:09: kümmern natürlich völlig berechtigterweise gestärkt, die Fachärzte im niedergelassenen
00:16:15: Bereich fallen immer so ein wenig hinten runter hat man da den Eindruck, woran liegt es?
00:16:20: Das liegt daran, dass einfach unsere Leistungen als selbstverständlich wahrgenommen werden und
00:16:26: man ist immer erst bereit etwas wertzuschätzen, wenn man es plötzlich nicht mehr hat und jetzt
00:16:33: sieht man, dass diese Leistungen eben auch begrenzt sind, weil alle anderen Mittel auch begrenzt sind,
00:16:38: und dann geht es ja mal los, aber man ist immer noch nicht bereit hier adäquat, adäquat
00:16:46: gegenzusteuern. Man meint, man könnte diese scheinbare, diese scheinbare Defizit in der
00:16:54: Fachärztlichen Versorgung durch eine Öffnung der Klinikambulanzen wie auch immer geartet,
00:17:00: könnte man das schließen, das wird nicht funktionieren, das wird auch für die Fläche
00:17:04: nicht funktionieren und man müsste wirklich den ambulanten Fachärztlichen Sektor unterstützen,
00:17:12: stabilisieren, endlich Planungssicherheit schaffen und eben von diesen Fesseln der Budgets an allen
00:17:20: Ecken und Enden, das trägt sich durch die Weiterbildungsstellen im ambulanten,
00:17:24: fachärztlichen Bereich bis hin zur Vergütung, endlich diese Fesseln lösen und dann zu sehen,
00:17:30: was hier plötzlich noch für Ressourcen freigesetzt werden, auch jobmäßig. Also ich meine, wenn ich
00:17:37: alle Praxen zusammennehme, das ist ja der größte Arbeitgeber Deutschlands, aber dadurch,
00:17:42: dass wir nicht einen großen Konzern darstellen, fallen wir halt hinten runter, das ist ähnlich
00:17:47: wie dem Handwerk, wenn ein großer Bauträger pleite geht, dann ist der Tage lang in den Medien und
00:17:52: das heißt, er muss gerettet werden, muss unterstützt werden, aber wenn die Praxen so ganz
00:17:56: allmählich verschwinden, wenn unser Praxenland sich auflöst, das merkt man dann erst, wenn die
00:18:02: letzte Praxis zugemacht hat. Wir haben jetzt einen schönen Übergang auch geschaffen zu den
00:18:07: Forderungen, die die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns und damit die von ihnen vertreten
00:18:11: niedergelassenen Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten haben und wir haben den
00:18:15: Punkt Endbudgetierung aller Leistungen schon, glaube ich, gut besprochen, aber es gibt ja
00:18:21: auch noch andere Punkte. Ein Punkt, der Ihnen persönlich immer schon sehr im Herzen liegt,
00:18:26: wie ich weiß, ist die Einführung einer Bagatellgrenze in der Wirtschaftlichkeitsprüfung und in der
00:18:30: Abrechnungsprüfung. Das muss man erklären, was bedeutet das? Also es ist so, dass es, dass
00:18:36: oftmals Prüfanträge seitens der Krankenkassen gestellt werden, bei denen es wirklich um Beträge
00:18:43: 30, 40, 60, 70 Euro geht, wo man sagen muss, die Bearbeitungsgebühr, die Bearbeitungszeit bei
00:18:51: der Krankenkasse, bei der Kassenärztlichen Vereinigung und am Schluss auch bei der Praxis,
00:18:56: die sich ja auch mit diesem Vorwurf auseinandersetzen soll, beträgt ein Vielfaches von der Summe, um
00:19:02: dies in diesem fraglichen Regress dann gehen würde. Also da muss man irgendwann mal den
00:19:07: gesunden Menschenverstand einschalten, um sagen wegen solcher Bagatellen wird nicht geprüft,
00:19:13: weil man sieht ja auch die Summen, um die es dann später insgesamt geht, die sind angesichts der
00:19:19: Gesamtsumme marginal. Da muss man auch mal von dieser deutschen Gründlichkeit vielleicht einen
00:19:25: ticken Abstand nehmen, muss sagen nein, aus Praktikabilitätsgründen wirklich, aus
00:19:30: Entbürokratisierungsgründen sagen wir, erst ab einem Betrag von 300 Euro macht das Sinn,
00:19:37: weil dann auch die ganzen Kosten für die Aufwendung eines solchen Verfahrens mit dem, was am
00:19:43: Schluss vielleicht rauskommt, dass mehr zurückkommt, als ich investieren muss, durch diese ganzen
00:19:49: Organisationen, die damit zusammenhängen. Und das kann die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns
00:19:53: nicht alleine bestimmen, das ist eine politische Entscheidung. Das ist eine politische Entscheidung,
00:19:57: weil natürlich die Kostenträger sagen, ja, solange das politisch nicht vorgegeben ist,
00:20:01: müssen wir die Gelder unserer versicherten verantwortungsvoll verwalten und dann wird
00:20:06: auch 2,50 Euro nachgegangen. Die Kassenärztliche Vereinigung kann auch nicht sagen, naja,
00:20:12: wir bügeln die ganzen Prüfungen ab, im Gesetz ist es anders vorgesehen, wir müssen dieses so
00:20:18: begleiten, wir unterstützen die Kolleginnen und Kollegen, wo es immer uns möglich ist und helfen
00:20:24: ihnen, gerade wenn es unbegründete Prüfungen sind, aber wir haben dann auch ein ganz enges
00:20:29: juristisches Quassett, in dem wir uns da bewegen, also da ist der Gesetzgeber gefragt, um zu sagen,
00:20:34: Leute, jetzt seid ihr mal vernünftig und ab dem Betrag X macht eine Prüfung Sinn und darunter
00:20:40: macht sie keinen Sinn. Ein zweites wichtiges Thema, was ich ja unbedingt noch ansprechen wollte,
00:20:45: ist die Digitalisierung der Praxen. Auch sowas, wo immerhin und hergeschoben wird,
00:20:49: wer dafür zuständig ist, dass das jetzt seit 25 Jahren nicht so 100 Prozent gut läuft, um es mal
00:20:53: vorsichtig auszudrücken. Was ist denn unter einer praxisnahen Digitalisierung zu verstehen? Also,
00:20:59: man muss ja sagen, die Ärzteschaft wird leider immer als digitalisierungsfeindlich oder als
00:21:06: innovationsfeindlich auf dem Gebiet, gerade seitens der Politik und der Kostenträger dargestellt.
00:21:11: Das Gegenteil ist doch der Fall. Wenn ich mir als meine Praxis anschaue, die ist jetzt seit 27
00:21:18: Jahren am Markt, von Anfang an papierlos und auch die ganzen modernen Geräte, die sind alle
00:21:25: vernetzt. Die Praxis ist in sich vernetzt, aber das nützt uns auch. Das ist eine Digitalisierung,
00:21:31: gerade in innovativen technischen Fächern, die wir alle befürworten und eine Digitalisierung,
00:21:37: die funktioniert, die uns die Arbeit erleichtert, die uns die mehr Sicherheit bietet. Da baue ich
00:21:43: keinen Zwang, um die einzufinden. Das will ich haben. Das Problem, was wir haben, ist,
00:21:47: dass diese Digitalisierung seitens des Gesetzgebers von oben auf auktoriert ist. Keiner sieht
00:21:55: in der Praxis wirklich den Nutzen. Jetzt könnte man sagen, die Praxen sind vielleicht, haben nicht
00:22:01: den Weitblick, der Nutzen kommt dann schon, wenn das alles richtig läuft. Aber dann muss
00:22:06: ich eine Digitalisierung einsetzen oder die Digitalisierungswerkzeuge einsetzen, die funktionieren
00:22:12: und nicht die Praxen draußen als Beta-Tester missbrauchen. Der Praxisablauf wird gestört,
00:22:18: funktioniert nicht, die TI, Thelematic Infrastruktur ist nicht erreichbar, es bricht mal wieder alles
00:22:25: zusammen, das Ehe Rezept kann nicht, Versand werden, die EU kann nicht versand werden,
00:22:29: eine Stunde später geht es wieder. Also das ist eine Digitalisierung, die den Praxisablauf
00:22:34: lähmt, die keinen wirklichen Mehrwert bietet und deswegen sind auch viele Kolleginnen und Kollegen
00:22:40: hier so extrem skeptisch und kritisch dieser Digitalisierung gegenüber. Ansonsten brauchen
00:22:47: wir alle digitalen Möglichkeiten, um in Zukunft effizienter noch behandeln zu können, gerade
00:22:53: hinsichtlich der Entwicklung von Arztzahlen, von Arztzeit, von unseren medizinischen Fachangestellten,
00:23:00: die uns von auch nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Wir brauchen diese digitalen Möglichkeiten,
00:23:04: aber bitte funktionierend. Ich glaube, das war jetzt verständlich, was damit gemeint ist und
00:23:09: noch ein Thema, was seit vielen Jahren hier vorgetragen wird, gerade jetzt von Bayern aus,
00:23:14: ist die Regulierung von Investoren getragenen medizinischen Versorgungszentren ein Monsterwort
00:23:20: EMVZ abgekürzt. Warum müssen die reguliert werden? Es ist so, was der Vorwurf der der
00:23:27: KV Bayerns immer wieder gemacht wird, ist ja oftmals, wir seien gegen diese medizinischen
00:23:32: Versorgung, wir seien gegen die Investoren, wir wären da auf einem Kreuzzug und sind als
00:23:39: Geisterfahrer unterwegs. Nein, natürlich wird auch in vielen technisierten Bereichen, sind Investoren
00:23:47: gerne gesehen und wir sehen ja auch, dieses Engagement der Investoren hat sich schon in der
00:23:56: medizinischen Landschaft ein Standing erarbeitet und ist eigentlich auch nicht mehr weg zu denken
00:24:04: oder zurückzuführen. Aber Spielregeln, nach denen hier gespielt werden muss, die müssen etwas
00:24:11: verändert werden, weil wir aktuell eine Bevorzugung dieser Investoren betriebenen
00:24:17: medizinischen Versorgungszentren haben in Zulassungsverfahren, in Nachbesetzungsverfahren
00:24:23: und dann ist es auch so, dass schon gefordert werden muss, dass A. der Patient weiß, welche
00:24:33: Praxis gehört, zu welchem, zu welcher Kette, zu welcher, zu welchem Investor und man muss wissen,
00:24:40: wer steht dann am Schluss wirklich als Betreiber dahinter? Es kann nicht sein, dass irgendwelche
00:24:47: Geschäftsprojekte auf Jersey, auf den Bahamas oder sonst wie auch immer die Gelder aus unserem
00:24:56: Solidarsystem abgreifen, dann auch hier bei uns kaum Steuern bezahlen und damit hier nochmal unser
00:25:03: unsere gesetzliche Krankenversicherung plündern. Also man muss hier schon schauen, dass die Wertschöpfung
00:25:10: im Land erfolgt und auch hier wiederum der Bevölkerung zugute kommt. Also darum geht es uns einfach.
00:25:16: Wir müssen unbedingt diesen negativen Effekte, die müssen wir abschaffen. Die Investoren können
00:25:24: wir nicht abschaffen, da gibt es Besitzstandsschutz und ähnlichem, aber wir müssen die Spielregeln
00:25:30: neu definieren, dass wir auch unserer neuen Arztgeneration, die nachkommt, eine Perspektive
00:25:36: bieten können, die nicht darin bestehen kann. Naja, der Markt ist unter 100 Investoren betriebenen
00:25:42: Gesellschaften aufgeteilt. Du kannst versuchen, dich vielleicht niederzulassen, aber das wird
00:25:48: kein Erfolg haben, sondern ich muss immer die Möglichkeit haben, mich frei beruflich,
00:25:52: selbstständig verwirklichen zu können und auch das Gefühl haben, ja, ich kann hier auf diesem
00:25:58: Gesundheitsmarkt auch gegen solche Investoren bestehen, weil die eben nicht nur die Bevorzungen
00:26:05: genießen, wir gegenüber. Das Praxensterben geschieht leise. Vielleicht merken wir noch
00:26:11: gar nicht, wie die Fach- und Hausärzte immer weniger werden. Wege weiter, Gespräche gehärzter,
00:26:17: aber unsere Versorgung ächtzt und bröckelt schon lange. Unser Praxenland, wie wir es kennen,
00:26:22: ist in Gefahr. Deshalb müssen wir laut werden, damit Deutschland Praxenland bleibt.
00:26:27: Nur gemeinsam sind wir laut, mehr unter praxenland.de
00:26:31: Wir haben praxenland.de und viele andere Informationen natürlich in den Show-Notes zu dieser Folge verlinkt.
00:26:37: Herr Dr. Heinz, eine Abschlussfrage hätte ich jetzt noch an Sie. Stellen wir uns vor,
00:26:43: die neue Regierung ist im Amt. In einigen Wochen, Monaten wird es ja so weit sein. Was wäre denn
00:26:48: aus Ihrer Sicht das dringendste Vorhaben im gesundheitspolitischen Bereich, was diese
00:26:53: neue Regierung angehen sollte? Wir bräuchten unbedingt schnell ein Praxisförderungs- oder
00:27:00: Praxistabilisierungsgesetz. Wir müssen wirklich die Grundlage für die niedergelassenen Praxen
00:27:07: der Hausfachärzte und Psychotherapeuten verbessern, ihnen auch eine nachhaltige Perspektive für
00:27:14: die Zukunft bieten. Da ist dringender Handlungsbedarf erforderlich, weil sonst wird auch unser
00:27:21: Gesundheitssystem sich in eine Richtung entwickeln. Schauen Sie sich das NHS in Großbritannien an.
00:27:28: Das will nun wirklich keiner von uns. Das ist eine wirkliche Zwei-Klassenmedizin,
00:27:34: weil der staatliche Bereich kaum richtig funktioniert und die Leute, die Geld haben,
00:27:40: sich natürlich ihre medizinischen Leistungen immer werden kaufen können. Das ist dann
00:27:45: eine Zwei-Klassenmedizin und wir brauchen eine schnelle, nachhaltige Unterstützung unserer
00:27:51: niedergelassenen Praxen. Das war ein gutes Schlusswort. Vielen Dank, Herr Dr. Heinz,
00:27:55: dass Sie heute hier waren. Danke, Herr Eulitz. Das war die Folge der Gesundheitsarena zur
00:28:00: Bundestagswahl. Wir hören uns dann wieder in zwei Wochen, wenn es um das sehr spannende Thema
00:28:05: Suchtmedizin gehen wird und bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute. Das war die Gesundheitsarena,
00:28:14: eine Produktion der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Moderation Martin Eulitz, Redaktion und
00:28:21: Technik Sandra Greisel, Angela Kieser, Marion Munke, Florian Schaller. Bleiben Sie gesund und bis zum
00:28:30: nächsten Mal.
00:28:31: [Musik]
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